Die Providersuche
Damit Ihre Web-Seiten im Internet "online" und damit abrufbar sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten die Inhalte im World-Wide-Web zu präsentieren. Bei allen benötigen Sie einen ISP (Internet Service Provider), der die notwendige Infrastruktur zu Verfügung stellt.
Generell kommen zwei, bzw. drei Möglichkeiten in Frage - natürlich alles mit Vor- und Nachteilen:
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Installation eines eigenen Web-Servers
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Ablage Ihrer Informationen bei einem Provider (Miete)
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Nutzung von kostenlosen Web-Sever Kapazitäten
Die Installation eines eigenen Web-Servers kommt für Unternehmen in Frage, welche die notwendigen Resourcen hierfür bereitstellen wollen, bzw. können. Hierzu zählen die Anschaffung einer geeigneten Hardware (PC oder Workstation) mit entsprechender Server-Software, Kapazität für die Pflege und Instandhaltung des Servers, sowie dessen Inhalte und vor allem eine Anbindung zum Provider über eine Stand- oder Wählleitung.
Die Ablage der Web-Informationen bei einem etablierten Provider geschieht hauptsächlich durch eine entsprechende Miete der Serverkapazitäten, d.h. der benötigte Platz (in MByte) und der anfallende Datenverkehr wird in Rechnung gestellt. Alle Daten befinden sich somit auf der Hardware des Providers und können über Kommunikationsmethoden (FTP), bei Bedarf, an diesen übermittelt werden.
Die Nutzung von freien Web-Kapazitäten bezieht sich auf die Leistungsangebote von Providern welche kostenlose Server-Kapazitäten (Plattenplatz) anbieten. Hierzu zählen zum Beispiel T-Online, AOL und weitere.
Natürlich hat jede Alternative seine Vor- und Nachteile, welche in folgender Tabelle auszugsweise dargestellt werden.
| Alternative |
Vorteil |
Nachteil |
Einsatz |
| 1
Der eigene
Web-Server |
Höchste Flexibilität für jegliche Art von Änderungen und Ergänzungen
Kann auch als interne Internet (Intranet)-Lösung benutzt werden
Anbindung an Datenbanken und eigene Programmierung bestens möglich
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Investitionen für Hardware, soweit nicht vorhanden, fallen an
Einsatz eines "Firewall"- Konzeptes wird für die Datensicherheit empfohlen
Pflege und Instandhaltung erfordert fest zugeordnete Personen (z.B. EDV Personal)
Miete einer Stand- oder Wählleitung verursacht monatliche Fixkosten
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Empfohlen bei hohem monatlichen Datenvolumen, bzw. bei hoher Änderungs- frequenz des Datenbestandes für Industrie und Handel
Erlaubt die Integration in bereits bestehende Netzwerk- umgebungen als Intranet-Lösung
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| 2
Miete des
Plattenplatzes
bei einem ISP |
Flexibilität für kurzfristige Änderungen ist geringer als bei eigenem Web-Server
Datengröße der Web-Seiten, ist standardmäßig begrenzt
Abrechnung nach übertragenem Datenvolumen pro Monat ist schwer kalkulierbar (es entstehen variable Kosten wenn ein maximales Volumen überschritten wird)
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keine eigenen Investitionen für Hardware und Stand- oder Wählleitung notwenig
"Firewall"-Konzepte nicht notwendig
Datensicherung und Hardwarewartung erfolgt durch ISP (wenn angeboten)
Eigene Domain-Namen und E-Mail Adressen sind möglich
Relative geringe Fixkosten
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Ist sinnvoll für eine professionelle Darstellung von Firmen und statischen Produkt- informationen, mit relativ geringen Kosten. |
| 3
Nutzung
kostenloser
Platten-
kapazitäten |
keine, bzw. nur Accountkosten des entsprechenden Providers |
nur begrenzte Datengröße,
keine eigene Domain-Namen, dadurch recht komplexe Web-Adressen
eingeschränkte Funktionalität, bzgl. Datenbankanbindungen und Programmierung
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Ausreichend für nicht kommerzielle Nutzung |
Haben Sie einen Provider in Ihre engere Auswahl getroffen, so prüfen Sie unter anderem folgende Kriterien:
- Monatliche Fixkosten für die Miete des Plattenplatzes auf deren Server
- Größe des maximalen Datenvolumens (Größe Ihrere Web-Seiten und Graphiken). Was passiert, wenn diese Größe überschritten wird?
- Wie groß ist das maximale Datenübertragungsvolumen und wie sehen die Kosten bei Überschreitung aus?
- Wie sieht Ihr Domain-Namen aus?, d.h. wie wird Ihre Web-Adresse aussehen?, und was passiert, wenn Sie den Provider einmal wechseln sollten! (Beispiel: Der Umzug einer Adresse wie http://www.provider.de/MeineFirma ist mit Aufwand verbunden - wie immer der neue Provider auch heisst. Eine Registrierung in dem Format http://ww.MeineFirma.de ist zwar etwas teurer, macht aber Sinn. Zudem ist diese Adresse aussagekräftiger und Ihr Aushängeschild im WWW)
- In wieviele und in welchen "Suchmaschinen" des Internets integriert der Provider Ihre Web-Seiten? (Eine Aufnahme in einen Suchmaschine in USA ist zwar gut, jedoch sollten Ihre Zielkunden Ihre Angebote in deutschen Suchmaschinen wiederfinden - wenn gewünscht)
- Wo steht der physikalische Web-Server des Providers? Dieser muß nicht immer im Büro um die Ecke stehen. Der Sitz des Severs hat Einfuss auf die Zugriffsgeschwindigkeit und sollte mit Ihrem Zielkunden übereinstimmen. Beispiel: Sie bieten Ihre Informationen in deutscher Sprache hauptsächlich für D, CH und A an, d.h. ein Server in Deutschland (oder CH,A) wird für Web-Besucher aus USA zwar langsamer im Zugriff sein, aber für Ihre Zielkunden auf jeden Fall schneller sein, als ein Sitz des Servers in USA.
- Wie werden Ihre Änderungen auf dem Web-Server aktualisiert? Sie sollten sich auch im klaren sein, wer diese Änderungen regelmäßig veranlasst und auch ausführt.
- Welche Referenzen kann der Provider vorweisen?
- Welche Erfahrungen haben dessen Mitarbeiter (Support, Hotline, IT-Kenntnisse, Verfügbarkeit usw.)?
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